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Segeltörn Norwegen - Bäreninsel

Unser Segeltörn in der vierten Etappe führt uns vorbei an der Bäreninsel, die ungefähr 235 Kilometer von Spitzbergen entfernt, inmitten der Barentssee liegt. Ein Segeltörn in diesen Breiten der Erde verspricht in der Regel kaltes, raues Klima. Nicht aber unser Segeltörn Norwegen. Hier profitieren wir im hohen Norden vom warmen Nordatlantikstrom, der uns relativ gemäßigte Wetterbedingungen beschert.


Die Bäreninsel gehört zu Norwegen, ist etwa 178 Quadratkilometer groß und vulkanischen Ursprungs. Es herrschen im Sommer maritim-polare und im Winter milde Temperaturen, die im Durchschnitt in der Regel nicht unter minus acht Grad Celsius liegen. Die wärmsten Monate sind der Juli und der August mit etwa vier bis fünf Grad Celsius über dem Gefrierpunkt.


Die Bäreninsel wurde im Jahr 1596 von den Seefahrern Willem Berents und Jacob van Heemskerk entdeckt. Erst im Jahr 1929, nach langem Ringen einiger Staaten, wurde der Spitzbergenvertrag unterzeichnet, der die Insel Norwegen zusprach. Bewohnt ist die Insel bis heute nicht, abgesehen von einigen interessierten Naturforschern, sporadisch. Im Jahr 2002 wurde die Bäreninsel inklusive der umliegenden Gewässer als Naturschutzgebiet erklärt.


Unser Segeltörn Norwegen führt uns vorbei an der Bäreninsel, auf der Walrosse und andere Robbenarten, Seevögel, Polarfüchse und wenige andere Tierarten leben. In den Wintermonaten gelangen Eisbären über das Packeis auf die Insel. Diejenigen, die den Weg nicht rechtzeitig zurück schaffen, verbringen auch schon einmal den kurzen Sommer auf der Bäreninsel. Die Steilküste ist fest in der Hand von Meeresvögeln. Eismöven, Papageientaucher und andere Vögel haben sich hier eingenistet. Die klimatischen Verhältnisse sind für das geringe Pflanzenwachstum verantwortlich. Es gibt keine Bäume auf der Insel, jedoch Moose und Löffelkräuter.