Schwerwettertraining Wetterrisiken
Beim Schwerwettertraining mit Logemann Yachting bekommt der Teilnehmer die Chance das Verhalten einer Segelyacht bei extremen Wetterbedingungen kennenzulernen. Das Schwerwettertraining wird im Frühjahr wie im Herbst, in der windreichsten Zeit angeboten. Neben Starkwind, sind aber auch weitere Wetterrisiken zu beachten, mit denen der Segler zurechtkommen können sollte. Abgesehen vom Wetterrisiko Starkwind gibt es das Risiko der Böen, die im Gegensatz zu Starkwind oder Stürmen nicht so einfach vorhersehbar sind. Auch beim Schwerwettertraining kann es zu vereinzelten Böen kommen. Um diese vorhersehen zu können, muss regelmäßig der Wetterbericht gehört werden, sollte man das Barometer im Auge behalten, der Wind, der Seegang, die Wolken und der Küstenwind beobachtet werden. All diese Informationen im Logbuch festgehalten, geben Aufschluss über die Wettersituation auf See.
Unter einer Bö versteht man einen kurzen Windstoß. Oft ist sie mit der Drehung des Windes verbunden oder tritt in Verbindung mit Niederschlägen wie Regen, Hagel, als Schneeböe oder bei Gewitter auf. Das Gewitter ist ein weiteres Wetterrisiko, das sich mit großen, dunklen Wolken ankündigt. Der Wind lässt oft erst einmal nach und die See ist dabei glatt. Auch beim Schwerwettertraining kann es zu Gewittern kommen. Es kann dabei auf See starke Gewitterböen geben, denen man versuchen kann zu entgehe, wenn man so abläuft, dass die dunklen Wolken an Backbord bleiben. Gewitterböen wehen aus den Zentren heraus. Vor der Bö weht der Wind in das Zentrum hinein. Blitze entladen sich in der Regel an hohen, freistehenden Objekten. Wanten und Mast sollten geerdet sein, damit die elektrische leitende Verbindung an das Wasser abgegeben werden kann.
Das Schwerwettertraining bringt noch das Risiko des Seegangs mit sich. Allgemein können sich hohe Wellen zum Beispiel bei Änderung der Windrichtung und Tidenwechsel bilden. Hier ist die Höhe der Wellen abhängig von der Stärke des Windes, die Dauer und die Distanz über die der Wind wehte. Die Wellenlänge wird verkürzt, wenn der Strom gegen den Wind läuft, dann entstehen steilere Wellen. Einige Gegenden auf der Welt sind berühmt und berüchtigt durch die enormen Wellen die dort entstehen können. Insbesondere vor Kaps oder Halbinseln, über flachen Stellen, in Stromwirbeln oder Meeresengen ist teilweise mit steilen, hohen Wellen zu rechnen.
Nebel als weiteres Wetterrisiko das der Segler antreffen kann, entsteht in einer kalten, klaren Nacht über Land und driftet dann auf das Meer oder es handelt sich um echten Seenebel. Dieser bildet sich über dem kalten Wasser, wenn warme und feuchte Luft darüber hinweg weht. Nebelbänke die über dem Meer treiben, lösen sich mit zunehmendem Landabstand wieder auf.
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