Schwerwettertraining
Schwerwettertraining und mehr   
Schwerwettertraining

Schwerwettertraining Bedeutung der Wolken

Das Schwerwettertraining bei Logemann Yachting konfrontiert den Segler mit Situationen, die ihm ermöglichen, das Segelschiff in seinem Verhalten unter extremen Wetterbedingungen kennenzulernen. Segler die an einem Schwerwettertraining teilgenommen haben sollten später in der Lage sein, selbstbewusst sowie ruhig und besonnen das Schiff durch extremes Wetter zu steuern. Spätestens beim Schwerwettertraining auf See werden Bauernregeln oder Wetterfrösche nicht mehr genügend Aufschluss über das zu erwartende Wetter geben können. Es muss sich auf Wettervorhersagen, Wetterkarten und dergleichen mehr verlassen werden können, Vermutungen sind hier nicht angebracht.


Ein wichtiges Indiz für das Wetter liefern die Wolken. Sie sind ein Beweis für Vorgänge, die sich in der Atmosphäre abspielen. Auf Satellitenbildern geben Wolken Aufschluss über das globale Wettergeschehen. Von unten beobachtet, sind sie gleichermaßen bedeutungsvoll. Es hat jede Wolkenart eine eigene Bedeutung, die zu erkennen und interpretieren zu können, sollte jeder Segler in der Lage sein. Die Wolken haben einen großen Einfluss auf den Wind oder sogar auf das gesamte Wettergeschehen und können Windgeschwindigkeit wie die Windrichtung entscheidend beeinflussen. Auch das Schwerwettertraining konfrontiert die Segler mit den beschriebenen Auswirkungen.


Generell kann man sagen, dass hohe Wolken Ereignisse auslösen die sich nur in der Höhe abspielen, oder erst viel später am Boden auswirken. Tiefe Wolken wirken sich bereits innerhalb eines Zeitraums von wenigen Minuten bis zu zwei bis drei Stunden aus. Die Farbe der Wolken ist davon abhängig, wie sie angestrahlt werden. Werden sie von der Sonne angestrahlt, erscheinen sie weiß und steht die Sonne dahinter, sind sie dunkel. Wunderschön gefärbt sind Wolken morgens oder abends, wenn die Sonne tief steht.


Der britische Apotheker Luke Howard klassifizierte im Jahr 1803 die Wolken in drei Hauptgruppen. Seine Erkenntnisse gaben erste Ansätze für eine systematische Wetterbeobachtung. Die erste Gruppe der Wolken nannte er Cirrus, oder auch Federwolke. Dann gibt es die Cumulus Wolken oder auch Haufenwolke genannt. Die dritte Gruppe nennt sich Stratus oder auch Schichtwolke. Deren Form ist flach, sie ist in niedrigen Höhen bis 2000 Metern anzutreffen. Eine weitere, eine vierte Gruppe brachte zum Beobachtungszeitpunkt Regen hervor, sie wurde Nimbus oder auch Regenwolke genannt. Die Bezeichnungen Stratus und Cumulus klassifizieren neben der spezifischen Form eine Höhe von maximal 2000 Metern. Nun sind Kombinationen möglich, wie beispielsweise Stratocumulus eine tiefe, haufen- oder walzenförmige Wolke bezeichnet. Eine haufenartigen Regenwolke bekommt den Namen Cumulonimbus.